Fußbodenbau

Göbig Fußbodenbau GmbH
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Betonglättung

Betonglätten ist das Glätten eines Monolithbetonbodens mit speziellen Flügelglättmaschinen. Der Beton wird im flüssigen Zustand geliefert und in feste Formen gegossen. Damit man ihn nutzen kann, sollte er eine glatte Oberfläche haben. Nur so kann man z. B. Bodenbeläge darauf verlegen oder den Beton selbst verarbeiten.  Durch die Glättung erhält man einen verschleißfesten Betonboden, der rasch benutzt werden kann. Hartstoff-Zement-Gemische können eingearbeitet werden. Durch eine Versiegelung kann man den Boden zusätzlich kostengünstig zu veredeln. Die geglättete Fläche wird mit einer Folie abgedeckt, um das gleichmäßige Trocknen der Betonfläche zu gewähren.

Zementestrich

Der bekannteste und meist verlegte Estrich ist der nach DIN EN 13 813 als „CT“ (von Cementitious screed) bezeichnete Zementestrich. Unter dieser Bezeichnung ist auch das klassische Dickbett, Dünnbett und Mittelbett anzusehen, das auch genauso wie ein Zementestrich zu bemessen ist. Vorteile des Zementestrichs sind die Beständigkeit gegenüber Wasser nach der Aushärtung, Verwendbarkeit im Innen- und Außenbereich, sowie als Heizestrich und er kann auch frostbeständig gemacht werden.  

Zementstrich bindet hydraulisch d. h. mit Wasser und erfordert beim Einbau eine Mindesttemperatur von 5°C. Diese Temperatur darf in den folgenden 3 Tagen nicht unterschritten werden. Des Weiteren muss der Zementestrich mindestens 3 Tage vor Austrocknung und mindestens 7 weitere Tage vor hoher Wärme, Zugluft und Schlagregen geschützt werden. Eine Begehbarkeit ist frühestens nach 3 Tagen möglich und die vollständige Belastbarkeit ist erst nach frühestens 7 Tagen (abhängig von der Umgebungstemperatur und dem Wasser-Zement-Wert) gegeben.

Calciumsulfatestrich

Die auch unter dem Namen Anhydritestrich bekannten Untergründe werden nach DIN EN 13 813 mit CA, als Calciumestriche bezeichnet, dessen Bindemittel ist Gips. Dieser Estrich ist hygroskopisch, das bedeutet „wasseranziehend“. Es ist für Räume geeignet, die keinem Wasser
ausgesetzt sind.

Bei falscher Konstruktion oder hoher Luftfeuchte z. B. in Nassräumen wie das Badezimmer neigt er zur Verfärbung, Verkeimung und Verpilzung und quillt zudem nach. Ausschlaggebend für die Verwendung in Bädern und auch Kellern sind die Feuchtebeanspruchungsklassen der Räume, sowie die korrekte Fortführung der Vor- und Nachfolgegewerke. Ein Voranstrich und die Entfernung einer eventuell vorhandenen Sinterschicht vor einer Verlegung, ist in der Regel zwingend notwendig.

Vorteile sind die geringeren Fugen im Estrich und man kann somit größere Flächen als bei einem Zementestrich verlegen. Ein weiterer Vorteil ist die Raumstabilität des Materials. Soll der Calciumsulfatestrich mit einem Bodenbelag versehen werden, so darf die Restfeuchte des Estrichs = 0,2% nicht übersteigen. Außerdem ist der Boden schneller begehbar und weitere Beläge können schneller verlegt werden.

Fließestriche

Calciumsulfat- und zementgebundene Fließestriche werden fließend verlegt und bilden automatisch eine glatte Oberfläche, da er sich gleichmäßig verteilt. Dies macht ihn praktisch, da es keine Lufteinschlüsse gibt und man sich zusätzliche Verarbeitungsschritte spart. Er eignet sich sehr gut als Heizestrich.

Die Verwendung eigener Bindemittel-Compounds, die speziell für die IGM-Gruppe entwickelt wurden, verlängert die Offenzeit (Zeit zwischen Auftrag und Verklebung) für Fließestriche erheblich. Der Fließestrich wird im Fahrmischer, einem fahrbaren Betonmischer, geliefert, dieser wird als zukunftsorientiertes Logistiksystem weiter ausgebaut: Dies bedeutet einen größeren Einsatzradius, mehr Unabhängigkeit gegen Transportrisiken und höhere Übergabeflexibilität. 

Industrieböden

Megaplan Beschichtung
Junge und auch nicht gegen rückseitige Durchfeuchtung geschützte Betone, können in Kombination der feuchtstabilen Grundierung Rhonaston ECC-Grund, beschichtet werden, da das Silatx SIC-Megaplan-System wasserfest und diffusionsoffen ist. 


Rheorapid Schnellzement
Das neue Rheorapid ermöglicht es Estricharbeiten preiswerter, schneller und zuverlässiger als alle bekannten, mineralischen Bindemittel durchzuführen. Besonders wenn hohe Festigkeit, Dauerhaftigkeit sowie Feuchte- und Witterungsstabilität verlangt werden. Mit Rheorapid lassen sich superschnelle Industrieestriche bis zur Güte CT-C50 herstellen, die in Kombination mit Rheorapid-Haftschlämme sicher auf Beton haften. 

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